|
Ralf Grabsch Wohnort Hürth/Gleuel Geboren 07.04.1973
Geburtsort Lutherstadt/Wittenberg Familienstand Verheiratet
mit Doreen
Bruder Bert Spitzname Grabschi
Größe/Gewicht 186 cm/ 81 kg Essen Spinat
mit Ei Getränk Chino von Sanpellegrino Lieblingssportler Täve Schur TV Sportsendungen
Musik
Die Ärzte, Guns´n Roses Schauspieler
Nicolas Cage
Vereine Aktuell
TSG Wittenberg-Leichtathletik SV Seegrehna 93
BSG Chemie Piesteritz RC
Schmitter Gleuel-Köln
SC DHfK Leipzig
Ehrenmitglied
RG Hamburg
Rennställe
Team Cologne 1996/97
Team Gerolsteiner 1998
Team Telekom 1999-2002
Team Wiesenhof 2003-2005
Team Milram
ab 2006
Start bei dreiwöchigen Rundfahrten
Vuelta: 1999, 2000
Giro: 2002
Tour: 2006, 2007
„Ralf
ist kein abgehobener Typ“
VON BIRGIT LEHMANN,
25.04.07, 07:12h
Samstags radelt der Profi gern mit den Gleueler Vereinsradlern in die Eifel.
Hürth
- Zur Begrüßung gibt es erst mal eine herzliche Gratulation: „Toll gemacht,
über 40 Kilometer alleine an der Spitze - das war klasse.“ Die
Vereinskollegen vom RC Schmitter Gleuel im flotten gelb-rot-grünen Radlerdress klopfen
dem durchtrainierten Mann in Hellblau anerkennend auf die Schulter. Der hat
soeben beim Rennen Paris-Roubaix als mutiger
Ausreißer geglänzt, und die Hürther haben alles vor dem Fernseher
mitverfolgt. „Kopfsteinpflaster - das ist gefährlich“, sagt Vorsitzender
Franz Breuer - und Ralf Grabsch erwidert: „Das bin ich doch gewöhnt.“
Seit
zehn Jahren lebt der gebürtiges Wittenberger mit
seiner Frau Doreen, die ebenfalls aus Sachsen-Anhalt (Aschersleben) stammt
und Sozialpädagogik studiert, in Hürth-Gleuel in
einer Eigentumswohnung. „Ich habe mich hier von Anfang an wohlgefühlt. Hier ist man schnell in der Stadt und zugleich
auf dem Land und kann wunderbar Rad fahren.“ „Ralf ist kein bisschen
abgehoben oder meint, etwas Besseres zu sein“, lobt Breuer den Profi im
Verein. Er schaue sich die Neuzugänge genau an. „Wer hier mitmachen will,
muss auch zu uns passen. Jemanden, der die Nase hochträgt,
können wir nicht gebrauchen“, sagt Breuer klipp und klar. Bei Ralf Grabsch
gab es da nie Bedenken. Er nehme sich auch, sofern er kein Rennen habe, die
Zeit, die gemeinsame 100 Kilometer lange Ausfahrt zu machen, die jeden
Samstag um 14 Uhr vom „Café Guglhupf“ an der
Ernst-Reuter-Straße starte. Natürlich könne er wesentlich schneller fahren
als die anderen, „aber ich passe mich dem Tempo der anderen dann an.“
Für
die 50 Mitglieder ist das die Gelegenheit, sich ein paar Tipps geben zu
lassen. „Das Radfahren soll Spaß machen, man soll sich nicht überfordern“,
rät er vor allem Anfängern - und sich zu Beginn nicht gleich das teuerste
Rennrad zulegen. Ab 2000 Euro aufwärts bis zu zu
7000 Euro kosten die meisten Rennräder. Der RC Schmitter
besteht seit 75 Jahren und ist einer von vier Radsportclubs in Hürth. Der
älteste Fahrer ist 76 Jahre alt und sechsmaliger Weltmeister in seiner
Altersklasse, Willi Hochgeschurtz. Der jüngste
ist mit 13 Jahren Niels Politt, der
Landesverbandsmeister im Einzelzeitfahren war.
Und
wenn nach der Tour die meisten zum gemütlichen Bier einkehren, hat der
Profi Grabsch ein spezielles Aufbaumittel: „Ich esse ein Stück Kuchen.“
Gemütlich
radeln mit dem Radprofi 
VON ALEXANDRA KLAUS,
25.04.07, 07:12h
Rhein-Erft-Kreis - Der Traum eines jeden
Radprofis erfüllte sich für den in Hürth lebenden Ralf Grabsch Ende Juni
vergangenen Jahres: Er wurde für sein Team Milram
nominiert, die Tour de France - das „härteste Radrennen der Welt“ - zu
fahren. „Ich hatte immer im Hinterkopf, einmal die Tour zu fahren, und mir
die Teilnahme hart erkämpft“, sagte der 34-Jährige, der seit 1996 Profi
ist, zu seinem vergleichsweise späten Tour-Debüt.
Der
gebürtige Wittenberger, der mit seiner Frau seit über zehn Jahren in Hürth
lebt, hatte zwar bereits Erfahrung mit Drei-Wochen-Rundfahrten: So ist er
die Spanienrundfahrt („Vuelta“) und den Giro
d'Italia gefahren. „Aber die Tour ist etwas Besonderes, es ist einzigartig,
wenn einem die Massen von Zuschauern am Straßenrand zujubeln“, berichtete
Grabsch, dessen Bruder Bert ebenfalls Radprofi ist, während der Tour
begeistert im „Kölner Stadt-Anzeiger“. In diesem Jahr will er erneut
antreten.
50
Kilometer
Nach
der erfolgreichen Premiere der Leser-Radtour mit dem Radprofi Christian Knees aus Bornheim im September vergangenen Jahres
haben Leser des „Kölner Stadt-Anzeiger“ nun bei einer zweiten Tour
Gelegenheit, seinen Teamgefährten Ralf Grabsch kennenzulernen
und sich von ihm ein paar Kniffe abzuschauen: Am Samstag, 5. Mai, startet
die etwa 50 Kilometer lange Rundfahrt um 14 Uhr auf dem Parkplatz des
Albert-Schweitzer-Schulzentrums, Sudetenstraße, in Hürth. Der Parkplatz ist
auch Ziel der Rundfahrt für jederman.
Ausgearbeitet wurde die Tour in Zusammenarbeit mit dem RC Schmitter Gleuel, dessen
Mitglieder regelmäßig mit dem Radprofi Grabsch trainieren. Die Strecke hat
keine keine nennenswerte
Steigungen, ist aber für kleine Kinder nicht geeignet.
Vom
Schulzentrum aus führt die Tour zunächst vorbei an der rekultivierten Grube
Theresia und dann Richtung Berrenrath, Weilerbrüggen, im kleinen Bogen um den Ort Erftstadt-Gymnich herum zum Schloss Gymnich.
Dort legen wir nach etwa 18 Kilometern im idyllischen Biergarten eine Rast
ein, und es besteht die Möglichkeit zum Gespräch mit dem Radstar. Gestärkt
fahren wir dann auf dem Regionalradweg R 15 an der Erft
entlang Richtung Kerpen-Horrem, später nach Frechen-Habbelrath.
Über Benzelrath geht es schließlich weiter Richtung
Bachem und Gleuel bis zum Ausgangspunkt am
Schulzentrum an der Sudetenstraße zurück.
|